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Warnemünde

Auf der östlichen Seite des Seekanals liegt Hohe Düne. Dieses Gebiet gehörte lange zu Warnemünde. Heute ist es ein Ortsteil von Rostock.

Die Ostmole schützt nicht nur den Seekanal vor Sandeinspülung, sondern auch seine Ufer und den Yachthafen bei Sturm vor hohen einlaufenden Wellen.

Der rot-weiß-rote Turm ist für die einlaufenden Schiffe das backbordseitige (Backbord = links) Kennzeichen für die Hafeneinfahrt. Die Westmole liegt steuerbordseitig (Steuerbord = rechts) und besitzt dementsprechend einen grün-weiß-grünen Turm als Seezeichen.

Ostmolenkopf

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An der Ostmole befindet sich auch die Yachthafenresidenz Hohe Düne. Dieser Komplex enthält einen Yachthafen, für den Segelsport tätige Geschäfte und Handwerksbetriebe, Parkplätze, Hotels, Tagungsräume, Restaurants und ein Kinder-Zentrum.
(Ansicht von Norden)

Yachthafenresidenz Hohe Düne

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Die vielen Mastspitzen zeigen, wie gut der Yachthafen angenommen wurde.
(Ansicht von Südwesten)

Yachthafenresidenz Hohe Düne

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Die Stromfähre wird von der Weißen Flotte betrieben und gehört zum tariflichen VVW Verkehrsverbund Warnow.
Ohne diese Personen-/Auto-Fähre müsste man einen großen Umweg fahren, um an das jeweils andere Ufer zu gelangen. Vor dem Bau des Warnowtunnels waren das rund 40 Kilometer.

Stromfähre

In der Hauptverkehrszeit sind zwei Fähren gleichzeitig im Einsatz und verkehren wechselseitig alle 10 bis 20 Minuten.

Stromfähre

Der Seekanal, auch Neuer Strom genannt, wurde an der heutigen Stelle 1903 geschaffen. 1958 und 1996 erfolgten Erweiterungen, um den immer größeren Tiefgängen der Schiffe gerecht zu werden, die den Stadthafen und den Überseehafen anlaufen.

Auch der Alte Strom ist eine künstliche Wasserstraße. Er wurde bereits 1423 gebaut.

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Am Passagierkai machen im Sommer fast täglich große Kreuzfahrtschiffe fest. Das hier gezeigte MS Marina ist 238,35 m lang.

MS Marina

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Schiffe der AIDA-Serie sind während der Hauptsaison fast jede Woche zu sehen. Die AIDAdiva wurde 2007 in Dienst gestellt.

Das Gesicht der AIDA-Schiffe mit dem charaktischen Kussmund wurde von dem Rostocker Grafiker Feliks Büttner entworfen.

MS AIDAdiva

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Ab 1948 baute und reparierte der Betrieb unter dem Namen Warnowwerft Schiffe. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde die Werft von dem norwegischen KVÆRNER-Konzern übernommen, grundlegend modernisiert und befasste sich nur noch mit dem Schiffsneubau.

Es folgten Umfirmierungen zu AKER Warnemünde, WADAN Yards und zuletzt zu Nordic Yards. Unter diesem Namen liefert das Unternehmen seit 2010 Spezialbauten für Windparks im Offshore-Bereich.

Im Jahr 2016 übernahm die Genting-Gruppe den Warnemünder Betrieb sowie die Werften in Wismar und Stralsund mit sämtlichen Mitarbeitern und gründete die MV-Werften. Diese sollen in den kommenden Jahren Kreuzfahrtschiffe für den Chinesischen Markt bauen.

Werft

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Technologische Gegensätze: Historische Segelschiffe vor der Konverter-Plattform Borwin beta.

Diese Plattform wurde hier gebaut, von SIEMENS ausgerüstet und 2015 in der Nordsee vor der Insel Borkum in Betrieb genommen. Dort wandelt sie die von den Windkraftanlagen als Drehstrom gelieferte Energie in 300.000 Volt Gleichspannung um. Diese wird über 125 km Seekabel an das Festland und über weitere 75 km Kabel nach Diele geleitet, wo sie wieder zu Drehstrom gewandelt und in das Stromnetz eingespeist wird.

Links im Bild ist bereits eine weitere, im Bau befindliche Konverter-Plattform zu sehen. Der Bockkran im Hintergrund trägt noch den Namen Warnow Werft.

Borwin Beta

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Der Alte Strom ist neben dem Leuchtturm das beliebteste Fotoobjekt der Touristen. Er wurde 1423 als Seekanal für den Rostocker Hafen angelegt, nachdem eine Sturmflut den natürlichen Abfluss der Warnow (etwa in der Mitte des Küstenstreifens zwischen Breitling und Ostsee) unpassierbar gemacht hatte.
Nach dem Bau des Neuen Stroms waren hier die Liegeplätze der Warnemünder Fischer. Heute ist der Bereich eine beliebte Bummelmeile mit vielen Geschäften.

Alter Strom

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Der Breitling ist eine natürliche Verbreiterung der Warnow und besitzt nur eine geringe Wassertiefe. Für den Schiffsverkehr werden die Fahrrinnen regelmäßig ausgebaggert und sind mit Bojen markiert.

Am östlichen Ufer des Breitlings befindet sich der Schnatermann, ein beliebtes Ausflugsziel. Gegenüber am westlichen Ufer liegt Warnemünde. Im Süden gelegen ist das Gebiet des Überseehafens. Hier haben sich viele Unternehmen angesiedelt, darunter Fährhafen, Seehafen, Chemiehafen und ein Werk des Unternehmens LIEBHERR.

Segelschiff auf dem Breitling

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